News & Facts Kapitel 1

 

Hersteller von Mikroskopen und die Kunden und Anwender aus den Naturwissenschaften

 

Die folgenden Ausführungen beschäftigen sich mit Herstellern von Mikroskopen und einigen bedeutenden Wissenschaftlern des 19. Jh., deren Entdeckungen und Forschungen ohne diese optischen Hilfsmittel nicht möglich gewesen wären. Das Schwergewicht wurde dabei bewußt auf kontinentale Hersteller von Mikroskopen und - wegen des "Lokalkolorits" - auf deutsche Wissenschaftler gelegt. Eine Vollständigkeit hinsichtlich der Themenstellung ist schwer zu realisieren, war aber auch nicht beabsichtigt.

 

Verbesserungen am Mikroskop und wissenschaftliche Erfolge im 19. Jh.

Die Entwicklung der Mikroskope vor 1800 brachte zwar variationsreiche Veränderungen der Materialien, der Stative und der mechanischen Eigenschaften, aber kaum Fortschritte in der Abbildungsleistung dieser Geräte. Das Mikroskop war im 18. Jh. offensichtlich lange ein Instrument der "Volksbelustigung".

 

Mit dem Beginn des 19. Jh. erst erfolgten entscheidende Verbesserungen des zusammengesetzten Lichtmikroskops. Als Folge der grundlegenden Arbeiten von Dollond und Fraunhofer gelang es im ersten Viertel des 19. Jh., achromatische Linsenkombinationen zu fertigen. Ein erstes achromatisches Mikroskop wurde 1824 von Selligue und Chevalier in Paris vorgestellt.

 

Erst in den Jahren 1830 bis 1840 konnte man von - für die folgenden Forschungen - brauchbaren Mikroskopen sprechen, die auch eine entsprechende Verbreitung fanden. Wichtige Namen wie Amici (Italien), Chevalier (Paris), Kellner (Wetzlar), Oberhäuser und später als Nachfolger Hartnack (Paris), Pistor (Berlin), Plössl (Wien) und Schieck (Berlin) dominierten die Entwicklung der Mikroskope bis etwa 1850.

 

Die erst relativ spät gegründeten Hersteller Leitz (seit 1865 Teilhaber und seit 1869 Inhaber der Werkstatt C. Kellners in Wetzlar) und Zeiss (gegründet 1846 in Jena) mit seinem Wissenschaftler Abbe erlangten durch ihre systematischen auf wissenschaftlichem Fundament beruhenden Verbesserungen in optischer und mechanischer Hinsicht erst in der zweiten Hälfte des 19. Jh. ihre große Bedeutung und gegen Ende des Jahrhunderts dann sogar Weltgeltung.

 

Das bis zur Mitte des 19. Jh. in optischer und mechanischer Hinsicht fortlaufend verbesserte Mikroskop ermöglichte eine wichtige Phase der mikroskopischen Anatomie. Tätigkeiten und Ergebnisse der mikroskopischen Forschung auf den Gebieten der Biologie (Botanik und Zoologie) und der Medizin (Zytologie, Histologie, Pathologie, Bakteriologie und Mikrobiologie) nahmen - sich offenbar selbst verstärkend - zu.

 

Man kann das 19. Jh. als einen durch das Mikroskop bestimmten Abschnitt der Naturforschung bezeichnen. Von herausragender Bedeutung wurde - neben vielen anderen Ergebnissen - die Zellenlehre. Sie stellte das Ergebnis vieler Forscherbemühungen dar und löste die alte - auf den Ergebnissen der Einfachmikroskope beruhende - Auffassung ab, die das Körpergewebe als Fasernetz deutete. Das Mikroskop war nun nicht mehr nur Hilfsmittel der Biologie und Medizin, sondern bestimmte das medizinische Denken.

 

Es ist schon erstaunlich, mit welchen aus heutiger Sicht optisch simplen Mikroskopen die Forscher zu ihren Entdeckungen und Ergebnissen gekommen sind. Von beinahe allen dieser Herstellern - Amici ausgenommen - sind im Laufe der vergangenen Jahre auf dieser Homepage Mikroskope angeboten worden.

In der Mitte des 19. Jh. - noch bevor die Firmen Leitz und Zeiss den Weltmarkt eroberten - waren englische und französische Mikroskope qualitativ und quantitativ führend in Europa. Ein anschauliches Beispiel bietet die folgende Anmerkung.

 

Als der in Westeuropa wenig bekannte Begründer der Urinzytologie, Wilhelm Duschan Lambl (1824 - 1895), aus Prag anlässlich einer Studienreise in Würzburg Station machte, beschrieb er unter anderem die Rolle des Mikroskops im Rahmen der medizinischen Ausbildung. "Wie sehr das Mikroskop unter den studierenden Medicinern in Würzburg Eingang gefunden hat, beweist der einzige Umstand, dass ein dortiger Mechaniker, welcher kleine mikroskopische Instrumente (etwa zu 150 Francs) von Oberhäuser und Hartnack aus Paris holen lässt, binnen kurzer Zeit über fünfzig derselben abgesetzt hat". Zum selben Zeitpunkt waren etwa 450 Medizinstudenten in Würzburg eingeschrieben. (Lambl, W. Reisebericht 1856, Prager Vierteljahresschrift f. Heilkunde 55/56, 1, 1857).

 

Die folgenden Namen und Zusammenhänge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stammen hauptsächlich aus Freund/Berg: Geschichte der Mikroskopie. Leben und Werk großer Forscher. Band I Biologie und Band II Medizin, Frankfurt 1963 und 1964.

Mikroskophersteller und ihre Kunden

 

 

Abbe, Ernst (1840 - 1905)

Der Botaniker Leopold Dippel - bekannt durch sein Handbuch der allgemeinen Mikroskopie - steht mit E. Abbe laufend in Kontakt. Der Botaniker Hermann Ambronn (1856 - 1927) nimmt 1899 den Ruf an den von Ernst Abbe neu ins Leben gerufenen Lehrstuhl für wissenschaftliche Mikroskopie in Jena an. In dieser Zeit in Jena ist H. Ambronn auch Direktor der Abteilung Mikroskopie der Zeiss Werkstätten. Anton Dohrn (1840 - 1909), den Gründer der Zoologischen Station Neapel, verband eine Lebensfreundschaft mit E. Abbe (Theodor Heuss).

 

Amici, Giovanni Battista (1786 - 1863)

Amici ist Naturforscher, Astronom und baut als Physiker seine Mikroskope nach eigenen Entwicklungen. Der Anatom Jacob Henle (1809 - 1885) kann 1840 als neuer Ordinarius für Anatomie und Physiologie und Direktor des Anatomischen Instituts in Zürich wegen der dürftigen Ausstattung mit Mikroskopen auf drei in Privathand befindliche Mikroskope von Amici, Pistor und Schieck zurückgreifen. Die Bestellung eines Mikroskops von Schieck wurde von der Universitätsleitung zugesagt. Der große Anatom, späterer Meeresbiologe und Naturforscher Johannes Müller (1801 - 1858), konstatiert 1840 in seinem bahnbrechenden "Handbuch der Physiologie" die Fortschritte im Bau von Mikroskopen und erwähnt den Hersteller Amici lobend. 1865 erinnert der große Botaniker Hugo von Mohl (1805 - 1872) in einem Nachruf für Amici an eine kleine Episode. Danach konterte Amici die ungewöhnlich scharfen Angriffe von Matthias Jacob Schleiden (1804 - 1881) wegen unterschiedlicher Auffassungen pflanzlicher Sachverhalte, indem er Schleiden eines seiner Mikroskope schickte - zur besseren Beobachtung der Objekte.

 

Beltle, Friedrich Christian (1829 - 1869)

Rudolf Virchow (1821 - 1902) sieht Mikroskope von Beltle (Kellners Nachfolger seit 1855) für die Fleischbeschau als geeignet an. Virchow bestellt zur Ausstattung des neuerrichteten Pathologischen Instituts in Berlin eine Anzahl Mikroskope.

 

Chevalier, Jaques Louis Vincent (1770 - 1841) und sein Bruder Charles Louis (1804 - 1859)

Der große Anatom und Naturforscher Johannes Müller (1801 - 1858) konstatiert 1840 in seinem bahnbrechenden "Handbuch der Physiologie" die Fortschritte im Bau von Mikroskopen und erwähnt die Hersteller Chevalier lobend.

 

Chevalier, Arthur (1830 - 1874)

Der Botaniker und Diatomeenspezialist Henri Ferdinand van Heurck (1838 - 1909) arbeitet u. a. mit Mikroskopen von A. Chevalier, mit dem ihn eine freundschaftliche Beziehung verbindet.. Ein Foto zeigt Henri Ferdinand van Heurck mit einem Mikroskop von A. Chevalier. Als A. von Kölliker (1817 - 1905) im Jahre 1840 eine Reise nach Helgoland und Föhr unternimmt steht ihm und einem Studienfreund nur ein Mikroskop von Chevalier zur Verfügung.

 

 

Fraunhofer, Joseph von (1787 - 1826)

1824 schenkt der Naturforscher und vergleichende Anatom Carl Asmund Rudolphi dem Anatomen, späteren Meeresbiologen und Naturforscher Johannes Müller (1801 - 1858) in Bonn ein Fraunhofer-Mikroskop. Dieses leistet ihm bei der Untersuchung des Drüsenbaues gute Dienste. Für spezielle Untersuchungen wie mikrometrische Messungen benutzt J. Müller ein Mikroskop von Utzschneider und Fraunhofer, welches ihm im Naturhistorischen Seminar in Poppelsdorf zur Verfügung steht. Der Anatom Theodor Ludwig Wilhelm von Bischoff (1807 - 1882) arbeitet in Bonn im naturwissenschaftlichen Seminar mit einem großen Mikroskop von Fraunhofer.

 

 

Hänsch, Hermann

Rudolf Virchow (1821 - 1902) sieht Mikroskope von Hänsch für die Fleischbeschau als geeignet an.

 

 

Hartnack, Edmund (1826 - 1891)

Der große Anatom und Naturforscher Johannes Müller (1801 - 1858) konstatiert 1840 in seinem bahnbrechenden "Handbuch der Physiologie" die Fortschritte im Bau von Mikroskopen und erwähnt den Hersteller Hartnack lobend. E. Hartnack fertigt angeregt durch der Anatomen und Physiologen Gabriel Gustav Valentin (1810 - 1883) Mikroskope mit monochromatischem Licht. Robert Koch (1843 - 1910) erwirbt 1872 als Kreisarzt in Wollstein in Posen - befreit von materiellen Sorgen - ein Mikroskop von E. Hartnack. Der Botaniker und Diatomeenspezialist Henri Ferdinand van Heurck (1838 - 1909) arbeitet u. a. mit einem Mikroskop von E. Hartnack, mit dem ihn eine freundschaftliche Beziehung verbindet. Rudolf Virchow (1821 - 1902) sieht Mikroskope von Hartnack für die Fleischbeschau als geeignet an.

 

Kellner, Carl (1826 - 1855)

Der große Anatom und Naturforscher Johannes Müller (1801 - 1858) konstatiert 1840 in seinem bahnbrechenden "Handbuch der Physiologie" die Fortschritte im Bau von Mikroskopen und erwähnt den Hersteller Kellner lobend. Der Anatom und Physiologe Gabriel Gustav Valentin (1810 - 1883) - ein Schüler Purkinjes - wird 1836 ordentlicher Professor in Bern und kauft für sein physiologisches Laboratorium ein kleines Mikroskop von C. Kellner. Später arbeitet G. G. Valentin häufig mit größeren Polarisationsmikroskopen. Der Jenaer Professor für Botanik Matthias Jacob Schleiden (1804 - 1881) ist auf einem Foto mit einem Mikroskop Kellners zu sehen. Der Anatom Theodor Ludwig Wilhelm von Bischoff (1807 - 1882) - seit 1843 auf dem Lehrstuhl für Physiologie in Gießen - bestellt 1853 gleich 4 Mikroskope bei C. Kellner. Weitere mit besserem Auflösungsvermögen sollen folgen. T. L. W. von Bischoff verspricht sich von einem zentnerschweren Großmikroskop einen entsprechenden Erfolg und stellt - zusammen mit Justus von Liebig - C. Kellner ein Kapital von 1500 Talern zur Verfügung. Durch C. Kellners frühen Tod 1855 kann der Plan nicht realisiert werden. Einige Gießener Professoren wie der Zoologe Karl Georg Leuckart, der Chirurg Heinrich Adolf Bardeleben und Justus von Liebig benutzen - vielleicht durch die Nähe Wetzlars begünstigt - Mikroskope Kellners. Albert von Kölliker (1817 - 1905), der Begründer der modernen Histologie, benutzt Mikroskope Kellners. Neben den Geräten von Kellner, dessen Stative ihm unhandlich erscheinen, lobt A. von Kölliker noch die Mikroskope von Plössl, Oberhäuser und Schieck.

 

Leitz, Ernst (1843 - 1920)

Der an exakten physikalischen Messungen interessierte und bekannte Pathologe Carl Kaiserling (1869 - 1942) arbeitet mit der Firma E. Leitz bei der Konstruktion eines universalen Projektionsapparates zusammen.

 

Lieberkühn, Johann Nathaneal (1711 - 1756)

J. N. Lieberkühn ist Arzt in Berlin und mikroskopiert begeistert. Er baut seine Mikroskope selbst: ein anatomisches Tafelmikroskop, ein Mikroskop für opake Gegenstände und ein Solar-mikroskop. "Lieberkühnsche Krypten" und der "Lieberkühn" (Beleuchtungsspiegel beim Mikroskop) erinnern noch heute an den großen Forscher.

 

Merz, Georg (1793 - 1867) und die Söhne Ludwig (1817 - 1860) und Sigmund (1824 - 1908)

Der Anatom und Physiologe Gabriel Gustav Valentin (1810 - 1883) prüft ein von Sigmund Merz an ein Mikroskop angepaßtes Spektroskop zur Verwendung bei polarisiertem Licht.

 

 

Nachet, Camille Sébastian (1798 - 1881)

Der Anatom und Physiologe Gabriel Gustav Valentin (1810 - 1883) arbeitet häufig mit großen Polarisationsmikroskopen von Nachet.

 

 

Oberhäuser, Georg (1798 - 1868)

Als Assistent am Physiologischen Institut in Würzburg arbeitet Franz von Leydig (1821 - 1908) um 1848 mit einem einfachen Instrument von G. Oberhäuser. Oberhäuser liefert seine allgemein anerkannten Mikroskope auch an andere bekannte Gelehrte wie z. B. Chr. E. Ehrenberg, Jacon Henle, J. E. Purkinje und Joseph Gerlach (1820 - 1896). Rudolf Virchow (1821 - 1902) benutzt um 1855 ein mittleres Trommelmikroskop mit der Signatur "G. Oberhaeuser & E. Hartnack, Place Dauphine 21, Paris". Dieses Gerät steht heute im Pathologischen Museum der Charité in Berlin.

 

Oechslin (vermutlich Oechsle, Christian Ferdinand) (1814 - 1897)

Der Anatom Jacob Henle (1809 - 1885) kann 1840 als neuer Ordinarius für Anatomie und Physiologie und Direktor des Anatomischen Instituts in Zürich zunächst nur über ein Sonnen-mikroskop (für Projektionen bei Demonstrationen) der Firma Oechslin Stuttgart verfügen. Es handelt sich hier vermutlich um die Firma Oechsle aus Esslingen. Diese Firma ist heute für ihre Mostwaage bekannt. Die Beschaffung eines Mikroskops von Schieck wurde J. Henle allerdings zugesagt.

 

 

Pistor, Carl Philipp Heinrich (1778 - 1847)

Der Anatom Jacob Henle (1809 - 1885) kann 1840 als neuer Ordinarius in Zürich wegen der dürftigen Ausstattung mit Mikroskopen nur auf drei in Privathänden befindliche Mikroskope von Amici, Pistor und Schieck zurückgreifen. Die Bestellung eines Mikroskops von Schieck wurde zugesagt. Er schreibt über seine Zeit in Berlin als Mikroskopiker bei Johannes Müller bevor er nach Zürich geht, daß die Mikroskope von Pistor gut, handlich und erschwinglich seien.

 

 

Plössl, Simon (1794 - 1868)

Der Begründer der ersten Physiologischen Instituts in Deutschland 1839 in Breslau ist Jan Evangelista Purkinje (1787 - 1859). Bei seinen Beobachtungen an lebenden und toten Objekten kommt seit 1832 ein großes Mikroskop mit aplanatischen Linsen von S. Plössl zum Einsatz. Unter Purkinjes Anleitung entststeht ein Gerät für dünne Schnitte, das Mikrotom. Der Anatom Jacob Henle (1809 - 1885) schreibt über seine Zeit in Berlin als Mikroskopiker bei Johannes Müller bevor er nach Zürich geht, daß die Mikroskope von Plössl gut, handlich und erschwinglich seien.

 

 

Schieck, Friedrich Wilhelm (1790 - 1870)

Der Anatom Jacob Henle (1809 - 1885) kann als neuer Ordinarius in Zürich ein Mikroskop bei Schieck in Berlin bestellen (s. o.). Er schreibt über seine Zeit in Berlin als Mikroskopiker bei Johannes Müller bevor er nach Zürich geht, daß die Mikroskope von Schieck gut, handlich und erschwinglich seien. Rudolf Virchow (1821 - 1902) sieht Mikroskope von Schieck für die Fleischbeschau als geeignet an.

 

 

Seibert & Krafft (Firmierung unter diesem Namen 1872 - 1884)

Für die naturwissenschaftliche Grundlage moderner Seuchenbekämpfung durch Robert Koch (1843 - 1910) waren Mikroskope unerläßlich. R. Koch arbeitet u. a. an einer Verbesserung der mikroskopischen Technik und wendet sich an die Firma Seibert & Krafft wegen der Verbesserung von Objektiven.

 

Selligue, M.

Der große Anatom und Naturforscher Johannes Müller (1801 - 1858) konstatiert 1840 in seinem bahnbrechenden "Handbuch der Physiologie" die Fortschritte im Bau von Mikroskopen und erwähnt den Hersteller Selligue lobend.

 

 

Wappenhans

Rudolf Virchow (1821 - 1902) sieht Mikroskope von Wappenhans für die Fleischbeschau als geeignet an.

 

 

Zeiss, Carl (1816 - 1888)

Der Botaniker und Diatomeenspezialist Henri Ferdinand van Heurck (1838 - 1909) steht in ständiger Verbindung mit C. Zeiss und erhält von der Firma 1886 einige der ersten Apochromate. August Köhler (1866 - 1948), von Haus aus Zoologe, entwickelte das "Köhlersche Beleuchtungsverfahren" und arbeitet seit 1900 im Hause Zeiss leitend in der mikroskopischen Abteilung. Matthias Jacob Schleiden (1804 - 1881) ist in Jena Professor für Botanikund und unterstützt 1846 den Antrag von C. Zeiss auf Erteilung einer Konzession für ein "Atelier für Mechanik" in Jena. Offensichtlich regt M. J. Schleiden auch die spezialisierte Produktion und Verbesserung von Mikroskopen bei Carl Zeiss an.

 

Copyright Björn U. Kambeck 05/13